Ilva Eigus

Ilva wurde 2007 in Zürich geboren. Sie studiert seit 2011 bei Liana Tretiakova. Ilva ist Gewinnerin internationaler Wettbewerbe und hat in bedeutenden Konzertsälen wie dem Palazzio Vecchio (Florenz), dem Bolschoi Theater (Moskau), dem Mozarteum (Salzburg) und in der Univesität La Sapienza (Rom) konzertiert.

“Sie war ein Dreikäsehoch in einem Kleid aus Taft ― fehlten nur noch die Kristallschuhe, um aus ihr ein Aschenputtel zu machen. Und genau daraus, aus dem Ballet „Aschenputtel“ von Prokofjew, spielte sie mit einem Können, das auch die misstrauischsten Märchenprinzen gerührt hätte“. (Nice-Matin August 2017)

“Und sofort wurde das Talent offensichtlich. Natürlich und souverän interpretierte die junge Musikerin, auswendig und ohne Fehler das Violinkonzert Nr. 1 von Wolfgang Amadeus Mozart” (Limmatwelle, October 2017)

„Stupendes technisches und musikalisches Können im grossartigen Vortrag von Kadenzen zu Mozarts B-dur-Violinkonzert“ (Alltstadt Kurier, November 2017)

Ilva Eigus wurde 2007 in Zürich als Tochter einer Mathematikerin aus Lettland und eines Zürcher Jazzmusikers geboren. Mit dreieinhalb Jahren begann sie, Geige zu spielen. Neben dem Geigenunterricht erhält sie seit ihrem fünften Lebensjahr auch Klavierstunden in der Musikschule des Konservatoriums Zürich (MKZ) und studiert zudem Improvisationstechniken im Stil des 18. Jahrhunderts.

Ilva lernt ausserordentlich schnell, geniesst alle musikalischen Aktivitäten von ganzem Herzen und mit konzertrierter Begeisterung. Bereits als Sechsjährige absolvierte Ilva ihren ersten Soloauftritt auf Einladung des Schweizerischen Fonds zur Förderung musikalisch begabter Kinder. Sie erhielt im selben Jahr die Möglichkeit zur Teilnahme an Einzelstunden bei dem international anerkannten Violinlehrer Prof. Zakhar Bron, an dessen Meisterklassen sie bis heute regelmässig teilnimmt. Als Siebenjährige gewann Ilva den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Premio Crescendo 2015“ in Florenz und erhielt zudem die Auszeichnung „Miglior Violinista“ aller Kategorien der unter Dreissigjährigen sowie den „Concerto Premio Junior“, was ihr drei weitere Aufführungen in der Konzertsaison 2015/16 in Italien ermöglichte. Dem folgte ― mit acht Jahren ― ihr Debut mit einem Symphonieorchester, wo sie souverän das Violinkonzert in C-Dur von Kabalewski vortrug.

Trotz ihres jugendlichen Alters hat sich Ilva bereits ein beachtliches Repertoire erarbeitet und ist in bedeutenden Häusern wie dem Salzburger Mozarteum, dem Palazzo Vecchio von Florenz, dem Kongresshaus Zürich, dem Bolschoi Theater in Moskau (auf Einladung der Vladimir Spivakov Stiftung), den Philharmonien von Riga und Novosibirsk oder beim Festival de Musique von Menton (Südfrankreich) aufgetreten, dort als jüngste Musikerin in der 68-jährigen Geschichte des Festivals.

Zum ihrem Programm gehören derzeit Konzerte und Stücke von Vivaldi, Tartini, Bach, Mozart, Vieuxtemps, Wieniawski, Kreisler, Sarasate, Strawinsky, Prokofjew, Schostakowitsch u.a.

Ilva nahm an Meisterklassen von Prof. Zakhar Bron, Maxim Vengerov, Sergei Ostrovsky, Alexandra Soumm und Tatiana Samouil in Zürich, am Menton Festival und an der Salzburger Akademie teil.

Im Herbst 2017 wurde Ilvas Vortrag von Mozarts Violinkonzert in B-Dur mit dem Kammerorchester „Collegium Cantorum“ begeistert aufgenommen. In einem Theaterstück trat sie zudem am Piano und mit der Geige auf und erkundete so ein neues musikalisches Genre. Ihr Portrait wurde im Dezember 2017 im Schweizer Fernsehen (SRF) ausgestrahlt.