Alexandra SoummZürich, 16.-17. April 2019

Die französische Geigerin Alexandra Soumm ist eine vielseitige Künstlerin, die im Konzert- und Kammermusikrepertoire gleichermaßen zu Hause ist. Höhepunkte ihrer Saison 2018-19 sind Auftritte mit dem Monte-Carlo Orchestra, dem Louisiana Philharmonic Orchestra, dem Israel Symphonic Orchestra, dem Japan Century Symphony Orchestra und dem Sapporo Symphony, eine Italientournee mit dem Haydn Orchester von Bozen und Trient sowie drei Rezitale mit dem Pianisten Xiayin Wang in der San Francisco Bay Area, unter anderem im Herbst Theatre. Sie wird für Solokonzerte mit Ismaël Margain im Louvre Auditorium in Paris und am Festival de Musique de l'Orangerie de Sceaux auftreten. Alexandra wurde für die nächsten drei Spielzeiten zur Artiste Associée des Orchestre de Cannes ernannt.

In den vergangenen Spielzeiten war Alexandra unter anderem mit dem Bruckner Orchester Linz, dem Galicia Symphony, dem Danish National Symphony, dem NHK Symphony, dem Fort Worth Symphony, dem Detroit Symphony, dem Baltimore Symphony und dem LA Philharmonic am Hollywood Bowl zu hören. Frau Soumm gab Rezitale im Louvre Auditorium (Paris), im Palais des Beaux Arts (Brüssel) und in der Wigmore Hall (London) und trat auch beim City of London Festival und den Festivals von Deauville, Schleswig-Holstein, Verbier, Sommets Musicaux de Gstaad und Varna auf. Als leidenschaftliche Förderin der neuesten Musikergenerationen liebt Frau Soumm ihre Arbeit mit dem Youth Orchestra of the Americas, der Animato Foundation, der Sphinx Foundation und dem Orchestre Français des Jeunes und engagiert sich seit über zehn Jahren für die Seiji Ozawa International Academy in der Schweiz.

Alexandras stärkste Verbindungen bestehen nach Frankreich und England, wo sie mit vielen führenden Orchestern in Kontakt steht, z.B. Paris, Toulouse, Bordeaux, Lyon, Montpellier und den meisten BBC-Ensembles, mit denen sie als ehemalige BBC 3 New Generation Artist und London Music Masters Awardee arbeitete.

Die in Moskau geborene Alexandra begann im Alter von fünf Jahren, Geige zu lernen und gab zwei Jahre später ihr erstes Konzert. Später zog sie nach Wien, um beim renommierten Pädagogen Boris Kuschnir zu studieren und gewann 2004 den Wettbewerb der Eurovision. Mit zwei Freunden gründete sie in Paris die gemeinnützige Organisation Esperanz’Arts, eine Zusammenarbeit von mehr als 70 Künstlern, die in Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen und Obdachlosenheimen auftreten. Im Januar 2013 wurde Alexandra zur Patin von El Sistema France ernannt. Alexandra ist leidenschaftlich daran interessiert, ihre Kunst zu lehren und zu vermitteln und hat Meisterkurse in den Vereinigten Staaten, Venezuela, Brasilien, Großbritannien, Japan, Israel und Kenia gegeben. Im Jahr 2018 wurde sie Mitglied des Künstlerischen und Pädagogischen Komitees der Musica Mundi Schule mit Sitz in Belgien.

Alexandra Soumm arbeitet gerne mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, wie Christoph Ehrenfellner, der ihr ein Streichquartett und sein zweites Violinkonzert widmete, und Eric Tanguy, der nach ihrem Gedicht „Cercle“ ein Stück für Sopran und Klavier komponierte.

Alexandra spielt auf einer Gioffredo Cappa, die um 1700 hergestellt wurde.

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