Junge Pianisten und Slava Spiridonov in der Kluskapelle

Am 27. Mai 2018 gaben Schülerinnen und Schüler von Slava Spiridonov zusammen mit ihrem Lehrer ein Konzert in der Kluskapelle.

Ana Carbonell eröffnete das Konzert mit einem Walzer und einem Prélude von Frédéric Chopin. Die erst Achtjährige spielte mit einer Leichtigkeit und Begeisterung, wie sie zu Chopin nicht besser passen könnte.

Für Dan Blank und Liza Bondareva war das Konzert eine Art Hauptprobe für ihre Teilnahme am «Paleski Ahienchyk»-Wettbewerb in Weissrussland wenige Tage später. Auch für

Nina Gringolts, die Piano und Geige spielt, diente das Konzert der Vorbereitung auf einen Wettbewerb in Italien. Sie spielte einen Satz aus J.S. Bachs Konzert für Violine und Orchester im A-Moll. Ihre Schwester Katya interpretierte das Lied italienischer Marinari von Robert Schumann.

Mit den Kruse-Brüdern war ein zweites Geschwisterpaar vertreten. Für den fünfjährigen Karl war es eine grosse Freude, im Duo mit seinem Bruder Alexander das Stück Old MacDonald von Alfred Beginner aufzuführen. Alexander brillierte danach noch mit Chopins Prélude op. 28 No. 20 in C-Moll – mit einem Klang, den man sonst nur erwachsenen Pianisten zutraut.

Den Abschluss des Konzerts bestritt Slava Spiridonov selbst. Er spielte Prélude, Fuge und Variationen op. 18 von César Franck und zwei Préludes von Sergej Rachmaninoff (op. 3, No.2 und op. 23, No. 5) sowie – zusammen mit dem Cellisten Lev Sivkov – Robert Schumanns Adagio und Allegro für Violoncello und Klavier (op.70).